1. Nicht fixierende Vorreinigung

Unmittelbar nach dem Gebrauch sind die Instrumente in eine aldehydfreie Reinigungs-/Desinfektionslösung (zum Beispiel in einen Fräsator) einzulegen. Die Herstellerangaben zur Konzentration und Einwirkzeit müssen beachtet werden.

2. Reinigung/Desinfektion

Manuelles Verfahren:winkelstück handstück

Die Instrumente sollen unter fließendem Wasser abgespült, grobe Verschmutzungen mit einer Nylonbürste entfernt werden.

Die Reinigung und chemische Desinfektion erfolgt mit geeigneten, material-verträglichen (Herstellerangaben) Mitteln. Zur Desinfek-tion dürfen nur Mittel mit nachgewiesener Wirkung (zum Beispiel VAH-Liste) eingesetzt werden.

3. Trocknung

Die gereinigten und desinfizierten Instrumente müssen mit Druckluft oder alternativ mit einem fusselfreien Tuch getrocknet werden. Sollte nach der Behandlung im RDG noch Restfeuchte an den Instrumenten vorhanden sein, ist diese ebenfalls zu beseitigen. Hierbei ist auch auf schwer zugäng- liche Bereiche zu achten.

 

4. Sichtprüfung

Alle Instrumente sind auf Sauberkeit und Unversehrtheit zu prüfen (gegebenenfalls mit der Lupe).

Sind Restkontaminationen erkennbar, müssen Reinigung und Desinfektion wiederholt werden.

Beschädigte Instrumente (zum Beispiel fehlende Diamantierung, stumpfe/ausgebrochene Schneiden, verzwirbelte/frakturierte Arbeitsteile, korrodierte Oberflächen) sind auszusortieren.

 

5. Sterilisation (MP „kritisch A und B“)

• Verpackung der Instrumente

• Kennzeichnung bei begrenzter Anzahl von Aufbereitungen

http://www.oyodental.de/62-b0-Rotierende-Instrumente-Zahnarzt.html

 

• Sterilisation mit feuchter Hitze in geeig-netem Sterilisator

 

6. Freigabe

• dokumentierte Freigabe des ordnungsgemäßen Aufbereitungsablaufs zur erneuten Anwendung beziehungsweise zur Lagerung

 

7. Lagerung

• staub-, feuchtigkeits- und rekontaminations-geschützte Lagerung unter Einhaltung der Aufbewahrungsfristen